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Der Speedtest deckt auf, was Provider ihren Kunden versprechen. 26.000 Fragebögen heute in den Briefkästen. Nur bei hoher Umfrage-Beteiligung läßt sich Breitband-Internet in PAF zukunftssicher planen. Freiwillig kommt kein Netzanbieter zu uns auf's Land. Hier klicken zum -> pafnet-Video |
Im gesamten Landkreis erhalten heute 2.500 Firmen und Handwerksbetriebe einen Umfragebogen per Post zugeschickt, gleichzeitig auch über 23.000 Haushalte in acht von 19 Gemeinden. Absender ist das Landratsamt im Auftrag der Gemeinden, wie unschwer zu erkennen ist. Denn ein Foto des amtierenden Landrat grüßt bereits aus den noch ungeöffneten Fenster-Kuverts.  (pafnet-Video)
Stufenkonzept oder in einem Rutsch
Zur Technik und Finanzierung gibt es unter den Fachleuten leider kein Patentrezept. Die einen favorisieren Stufenkonzept wie z.B. in -> Aresing (ND). Hier wird die Glasfaser über mehrere Jahre hinweg schrittweise näher an die Häuser hingebaut, um die Dämpfung auf der "letzten Kupfer-Meile" von den KVZ aus zu verringern. Die anderen sagen "Alles raugeschmissenes Geld" und bauen FTTH in einem Rutsch vor's Haus. Zwei kleine Gemeinden bei Neuburg und bei Mainburg planen für Ihre Haushalte die „Vision 2014“ ohne Stufenkonzept und ohne Telekom. Bereits dieses Jahr soll Fibre to the Home (Glasfaseranschluss) dort Realität werden in eigener Regie. FTTH: -> Oberhausen (ND) und -> Rudelzhausen (KEH)
Bis wann 50.000 kbit/s ? Landrat Anton Westner macht bereits im Anschreiben der Umfrageaktion "Internet-Check 2014" deutlich: "Es geht um die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts im ländlichen Raum, unseren Standortfaktor Breitband-Internetanschluss!". Die Bundesregierung habe zwar für 75% der Haushalte bis 2014 eine Bandbreite von 50.000 kbit/s im Visier, aber schon heute steht für Westner fest: "Freiwillig kommt keiner der Netzanbieter zu uns auf's Land." Denn die können alleine in den Ballungsräumen gut 50% aller deutschen Haushalte bis zu 20 mal lukrativer ausbauen. Zu diesem Ergebnis kamen Berechnungen des Bürgernetzvereins Pfaffenhofen auf Basis der Strukturdaten aller bundesdeutschen Kommunen des Bundesamt für Statistik.  Foto: amtierender Landrat Anton Westner
Ihre Angaben für Ingenieurbüro IK-T Der Landkreis will mit Hilfe des Regensburger Ingenieurbüros -> IK-T den Netzausbau für ein schnelles, leistungsfähiges Internet zukunftssicher planen. "Der erste Schritt mit der aktuellen Umfrageaktion bringt uns viele wichtigen Informationen und Angaben über des Nutzungsverhalten unserer Internetanwender im Landkreis zusammen. Daraus können wir für unsere Gemeinden eine Ist- und Bedarfsanalyse (IBA) erstellen, quasi als Ausgangsbasis für unsere landkreisweite Machbarkeitsstudie", erklärt Peter Beyer die Zielsetzung der Aktion. Seit Dezember ist der Mittzwanziger aus Geisenfeld neuer Sachbereichsleiter für Wirtschaftsentwicklung im Landratsamt. "Aber auch die vor meiner Zeit schon erhobenen Umfrage-Daten aus dem letzten Jahr in den anderen elf Landkreisgemeinden werden natürlich in unsere Studie einfließen".
 Foto: Dipl.-Ing. (Univ.) + (FH) Karl Manstorfer
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Netzanbieter überzeugen! "Wir dürfen nicht abwarten, bis wir den Anschluss verlieren! Unser Ziel muss sein, die Netzanbieter aktiv zu überzeugen, zu motivieren und zu dokumentieren, dass sich der Breitband-Ausbau wirtschaftlich bei uns rechnet", appellieren beide, Westner und Beyer, an alle Befragten sich möglichst flächendeckend zu beteiligen und auch im Bekanntenkreis für die Teilnahme an der Umfrage zu werben: "Denn nur auf Basis fundierter Umfrage-Ergebnisse können wir unseren Bedarf deutlich darstellen. Die Studie wird uns aufzeigen, an welchen sinnvollen Ausbau-Investitionen wir uns beteiligen, für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts!"  Foto: Peter Beyer beyep Sachbereichsleiter für Wirtschaftsentwicklung
praktisches Online-Formular Pressesprecher Karl Huber vom Landratsamt Pfaffenhofen betont, dass die Landkreisbeörde neben IK-T auf die Kooperation mit dem Bürgernetzverein und pafnet.de setzt, weil man auf diesem Weg möglichst viele User erreichen will: Die Umfrage solle "einen großen Schub bringen" . Am einfachsten geht´s mit dem Ausfüllen der Umfrage natürlich per Mausklick über unser praktisches Online-Formular im pafnet. Für Rückfragen hat der Bürgernetzverein neben Emailadressen auch eine Telefonnummer mit einem Anrufbeantworter eingerichtet. es gibt auch ein extra Online-Formular für Firmen + Handwerksbetriebe und als PDF-Datei zum faxen:
8 Gemeinden mit wenig Leidensdruck Speziell aus den Privathaushalten erhoffe man sich mit Hilfe der pafnet-User eine starke Online- Umfragebeteiligung in folgenden acht Gemeinden: Baar-Ebenhausen, Manching, Münchsmünster, Pörnbach, Reichertshofen, Rohrbach, Vohburg und Wolnzach: "Denn eins ist klar: in diesen Gemeinden können wir die Leute nicht so gut mobilisieren, weil dort der wirklich akute Leidensdruck zumindest momentan noch fehlt im Gegensatz zu den anderen Gemeinden, die deshalb letztes Jahr schon ihre Umfragen bereits im Kasten hatten", schätzt Jörg Bucher, Breitbandbeauftragter des -> Bürgernetzvereins die Resonanz ein aufgrund seiner Erfahrung mit ähnlichen Aktionen in den vergangenen Jahren.
 Foto: Jörg Bucher Breitbandbeauftragter Bürgernetzverein |

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Ihr Speedtest Mit dem "Internet-Check" findet man eine weitere Premiere im Pfaffenhofener Fragenkatalog zur Breitbandinitiative Bayern. Jeder Nutzer wird gebeten bei seinen Anschluss mit Hilfe eines Speedtests selbst nachzumessen, welche Geschwindigkeit und Bandbreite im Betrieb bzw. Haushalt tatsächlich ankommt und vor allem auch hinausgeht. "Diese Messungen sind zwar nicht 100%, aber auf jeden Fall 'genauer', als was die Provider ihren Kunden versprechen. Wir wollen diese Messungen dann auch gegenüberstellen den rechnerisch ermittelten theoretischen Werten des Ingenieurbüros IK-T", begründet Jörg Bucher, Breitbandbeauftragter des Bürgernetzvereins den zusätzlichen Aufwand.  Hier klicken direkt -> Speedtest
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